Wandelwege
Gestaltbegleitung
Dem begegnen, was jetzt gerade lebendig ist.
Manchmal ruft das Leben nach Veränderung.
Manchmal nach Trost.
Manchmal nach einem Ort, an dem etwas nicht gelöst werden muss, sondern zunächst gesehen werden darf.
Manchmal ist es wie ein Pfad, der sich erst beim Gehen zeigt.
Ich begleite Sie dabei, dem eigenen Erleben mit Offenheit und Neugier zu begegnen. Die Gestaltarbeit bildet dafür den Rahmen: Gedanken, Gefühle, Körperempfindungen und Beziehungen werden nicht getrennt betrachtet, sondern dürfen miteinander in Kontakt kommen und allmählich verständlicher werden.
Im geschützten Kontakt kann das, was bisher unklar, belastend oder widersprüchlich erschien, nach und nach Gestalt annehmen. Daraus entstehen häufig neue Perspektiven, innere Klarheit, Zuversicht und ein stimmiger nächster Schritt.
„Heute mache ich mir eine Freude und besuche mich selbst. Hoffentlich bin ich daheim.“
Karl Valentin
Wandelwege Gestaltbegleitung
Im Kontakt. Im Erleben. Im Hier und Jetzt.
Gestaltarbeit wurde in den 1940er- und 1950er-Jahren unter anderem von Fritz Perls, Lore Perls sowie Paul Goodman entwickelt und beruht auf einem humanistischen Menschenbild, das jeden Menschen als Einheit von Körper, Gefühlen und Gedanken inmitten seiner Beziehungen und dem gesamten Lebensumfeld versteht. Im Mittelpunkt steht nicht in erster Linie die Frage, warum etwas entstanden ist, sondern wie es sich heute zeigt – im Hier und Jetzt.
Was beschäftigt Sie gerade?
Was zeigt sich in Ihrem Körper?
Welche Gefühle oder Bedürfnisse möchten wahrgenommen werden?
Was geschieht zwischen uns im Kontakt?
Vergangenheit und Zukunft spielen dabei durchaus eine Rolle. Schwerpunkt ist jedoch nicht, Vergangenes immer wieder zu analysieren, sondern achtsam zu verstehen, wie frühere Erfahrungen heute wirken – und welche neuen Möglichkeiten sich daraus für heute entwickeln können. Entscheidend ist, dass das, was Sie heute bewegt, im gegenwärtigen Erleben bewusst werden darf. Denn häufig werden automatische Verhaltensweisen, alte Beziehungsmuster oder unbewusste Schutzstrategien erst dann veränderbar, wenn sie wahrgenommen – und verständnisvoll angenommen – werden.
Ein Grundsatz aus Gestalt ist das Paradoxon: „Sehen, was ist, verändert.“
In der Gestaltarbeit verstehe ich mich als Begleiterin durch Ihre aktuellen Nöte. Ich begegne Ihren Lebensherausforderungen mit Verständnis und ermutige Sie, sich weniger anzustrengen als vielmehr Ihre ureigene Wirklichkeit bewusster wahrzunehmen und zu akzeptieren. Gemeinsam erforschen wir mögliche bessere Handlungsweisen und experimentieren mit Wegen, wieder lebendiger mit sich selbst und anderen in Kontakt zu sein.
Meine Gestaltbegleitung ist erfahrungsorientierte Prozessarbeit, die verbale und nonverbale Zugänge miteinander verbindet. Je nach Anliegen können unterschiedliche kreative Medien dazu einladen, tiefere und so leichter erreichbare Wahrnehmungs- und Bewusstseinsebenen einzubeziehen.
Gestaltbegleitung – Hintergrund:
Gestaltbegleitung – Ablauf:
Jede Begleitung beginnt damit, womit Sie gerade ankommen.
Meist sitzen wir zunächst im Gespräch zusammen. Dabei geht es nicht darum, möglichst schnell Lösungen zu finden, sondern gemeinsam wahrzunehmen, was im Moment wirklich lebendig ist.
Je nach Anliegen kann es hilfreich sein, methodenübergreifend
• Gedanken und Gefühle im Gespräch zu sortieren,
• Körperempfindungen und Körperausdruck bewusster wahrzunehmen,
• Atem und Bewegung einzubeziehen,
• mit Kissen, Bodenankern, Figuren oder Bildkarten zu arbeiten
• oder kleine gestalttherapeutische Experimente entstehen zu lassen.
Welche Form sinnvoll ist, entwickelt sich aus dem Prozess heraus. Nicht die Methode steht im Vordergrund, sondern das, was Sie in diesem Moment unterstützt.
Eine Sitzung dauert 60 Minuten.
Gestaltbegleitung versteht sich meist als Prozess. Manche Anliegen klären sich in wenigen Begegnungen; andere brauchen Zeit, Vertrauen und einen Raum, in dem Entwicklung Schritt für Schritt in Ihnen wachsen darf.